Bubaran

Bubaran
Dienstag | 23. Januar 2018 | 20:00 Uhr


20:00 Uhr | Eintritt 13,- Euro | Abendkasse 16v,- Euro

Inspiriert von der Klangwelt indonesischer Gamelan Orchester hat Andreas Tschopp ein Ensemble hochkarätiger Improvisatoren und Klangästheten um sich geschart. Diese befreit er von den Fesseln der wohltemperierten Stimmung und schickt sie auf eine Erkundungs­reise durch die erhabene Schönheit metallener Schwebungen und hyp­no­ti­scher Ostinati.
Im Geiste ist Bubaran ein Jazzquintett. Doch schon die Besetzung – drei Blechbläser, ein Gitarrist, ein Schlagzeuger – verdeutlicht, dass damit nicht der Klang des Great American Songbooks gemeint ist, sondern vielmehr die Spielhaltung, der Erfinder- und Entdecker­geist des Jazz.
Bubaran ist ein Jazzquintett. Aber Bubaran ist auch ein Taschen – Kammerorchester, ein Fernrohr in die Klangwelt indonesischer Tempelanlagen, ein Sänger archaischer Arien, ein Volksfest auf dem Dorfplatz.
Aus den CD Linernotes von Matthew Welch:
Die Musik von Bubaran ist global angelegt, gleichzeitig dient die Verschmelzung verschie­dener musikalischer Traditionen aber der sehr persönlichen Vision des Posaunisten Andreas Tschopp, Leader und Komponist der Band.
Die Instrumentierung und Orchestrierung, welche Tschopp wählt, ruft kontinuerlich Er­in­nerun­gen an die Texturen indonesischer Musik wach. So erinnert die Hinzunahme einer zweiten Posaune, gespielt von Bernhard Bamert, an den häufigen Gebrauch von Instru­men­tenpaaren in der Balinesischen Musik. Die Trompete, gespielt von Matthias Spillmann, erweitert das Klangspektrum der Blechinstrumente ins hohe Register und nimmt Bezug auf die höher gestimmten bronzenen Perkussionsinstrumente, welche in einem typischen Gamelan Ensemble tiefer gestimmte Instrumente der selben Art er­gän­zen. Der Gitarrist Ronny Graupe verwendet bemerkenswerte Effekte, welche ihm helfen sehr unter­schied­liche musikalische Rollen einzunehmen. So leistet er mit Jazz-Akkorden harmonische Unter­stützung, beschwört die strukturelle und melodische Dichte von Java­nesischen Zit­hern herauf oder erzeugt kreative perkussive Geräusche. Das vielseitige und bewegliche Schlagzeugspiel von Julian Sartorius komplettiert ein perfektes Ensemble, welches ganz unterschiedliche Gestalt annehmen kann.

Das Lineup:
Andreas Tschopp, Posaune
Matthias Spillmann, Trompete
Bernhard Bamert, Posaune
Ronny Graupe, Gitarre
Lionel Friedli, Schlagzeug


Quelle: https://www.facebook.com/events/548242675519223