Hattler · Kulturzentrum Schlachthof Kassel

Hattler · Kulturzentrum Schlachthof Kassel
Donnerstag | 26. März 2020 | 20:30 Uhr


Im Gepäck hat er sein neues Album „Velocity“, das für ihn ein ganz besonderes ist: Als Hattler schwer erkrankte, war es die Musik, die ihm Kraft gab, die langen Wochen im Krankenhaus zu überstehen und erfolgreich gegen die Krankheit anzukämpfen. Zeitweilig versagten ihm sogar die Finger ihren Dienst – die Höchststrafe für einen Saitenvirtuosen, der den Bass zum Melodieinstrument macht. Doch er ist der Todesangst mit noch mehr Lebensfreude begegnet, die Leidenschaft klingt aus jedem Ton, und wo andere in tiefe Depression verfallen wären, hat der Bassist dem Schicksal mit immer neuen musikalischen Höhenflügen getrotzt.reativität zeigt er nun mit einer Band, die seinen Nachnamen trägt.
Musik ist Lebensmittelpunkt
„Ich habe ein großes Harmoniebedürfnis, und das möchte ich in der Musik darstellen“, hat Hellmut Hattler in einem Interview bekannt. „Meine inneren Muster transportiere ich ganz bewusst und skrupellos in meinen Platten, weil Musik mein Lebensmittelpunkt ist. Was ein Künstler aussendet, bekommt er vom Publikum in irgendeiner Form wieder zurück. Bislang bin ich dabei immer sehr großzügig beschenkt worden.“ Er selbst hat wiederum seine Fans mit immer neuen klanglichen Höhenflügen beschenkt. Ob als Komponist, Produzent oder Ausnahme-Bassist – er ist immer wieder für Überraschungen gut. Das wissen auch so prominente Kollegen wie Tina Turner zu schätzen, für die er zusammen mit seinem Tab-Two-Partner Joo Kraus den Titel „Thief of Hearts“ geschrieben hat.
Sein aktuelles Bandprojekt HATTLER, das der Klangvirtuose mit dem Faible fürs Elektronische zusammen mit der Stuttgarter Soul- und Jazz-Sängerin Fola Dada, dem Gitarristen Torsten de Winkel und dem Schlagzeuger Oli Rubow pflegt, vereint Elektronik, Jazz, Soul, Pop und psychedelische Clubsounds zu einer ganz eigenen Musik. „Die Musik ist kraft- und druckvoll, aber auch smooth und mellow, mit einem sicheren Gefühl für besondere Melodien – intelligent, eigenständig und fast durchweg tanzbar“, hat ein Kritiker bescheinigt.
Im Gepäck hat er sein neues Album „Velocity“, das für ihn ein ganz besonderes ist: Als Hattler schwer erkrankte, war es die Musik, die ihm Kraft gab, die langen Wochen im Krankenhaus zu überstehen und erfolgreich gegen die Krankheit anzukämpfen. Zeitweilig versagten ihm sogar die Finger ihren Dienst – die Höchststrafe für einen Saitenvirtuosen, der den Bass zum Melodieinstrument macht. Doch er ist der Todesangst mit noch mehr Lebensfreude begegnet, die Leidenschaft klingt aus jedem Ton, und wo andere in tiefe Depression verfallen wären, hat der Bassist dem Schicksal mit immer neuen musikalischen Höhenflügen getrotzt.
Hellmut Hattler hat im wahrsten Wortsinn um sein Leben gespielt, wie er rückschauend bemerkte. So entstanden elf Songs, die beim Publikum wegen ihrer Authentizität, ihrer Intensität und ihrer musikalischen Virtuosität glänzend ankommen. „Die Menschen haben in diesen Zeiten eine große Sehnsucht nach Aufrichtigkeit, und diese finden sie wohl in meiner Musik“, sagt Hellmut Hattler. Und vor allem schätzen sie Künstler wie ihn, die sich nie unterkriegen lassen, sondern die Musik zur Kraftquelle werden lassen – für sich und auch für andere.

http://www.hellmut-hattler.de/

20:30 Uhr | AK: 22€ / VVK + AK ermäßigt: 18€ |


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